Actionfiguren zu Marvels Phase Vier: Welche Figuren fehlen noch?

Eine vollständige Sammlung von Marvel-Actionfiguren entsteht nicht allein durch die Anzahl der Figuren. Entscheidend ist, ob die wichtigsten Helden, Gegner und auffälligen Verwandlungen der vierten MCU-Phase vertreten sind. Fehlt eine zentrale Gestalt, wirkt ein Regal schnell unvollständig, obwohl zahlreiche Standardfiguren bereits im Besitz sind.

Zur Marvel-Phase vier gehören die MCU-Produktionen von 2021 bis 2023. Dazu zählen Spider-Man: No Way Home, Doctor Strange in Multiverse Madness, Thor: Love and Thunder, Black Panther: Wakanda Forever, Ant-Man and the Wasp: Quantumania, Guardians of the Galaxy Vol. 3 und The Marvels. Serien wie WandaVision, Loki, Ms. Marvel, She-Hulk, Hawkeye, Moon Knight und Secret Invasion ergänzen die Filmphase um Figuren, die oftmals nur kurz oder in wenigen Szenen auftauchen.

Die Antwort hängt dabei vom Maßstab ab. Wer eine Sammlung im gängigen 15-Zoll-Format führt, sucht andere Stücke als ein Becken- oder 1:12-Segment. Für die Planung hilft deshalb eine Checkliste: zuerst seltene MCU-Begleiter und besondere Formen, danach variantenreiche Helden und anschließend Komfortfiguren. Die größten Lücken betreffen meist Figuren, die eine Geschichte sichtbar machen, statt nur weitere bekannte Avengers abzubilden.

Was eine vollständige Sammlung ausmacht

Eine Sammlung sollte zunächst eine klare Linie verfolgen. Im handelsüblichen 6-Zoll-Format zählen Actionfiguren von Hasbro, Hot Toys und anderen Herstellern; bei größeren Sammlungen sind aufwendig gefertigte Stücke aus den Becken-Reihen sowie die Maßstäbe 1:8 und 1:6 gefragt. Maßstab, Verpackung und figürlicher Stil bestimmen daher, was als tatsächliche Lücke gilt.

Ein abgestimmtes Schaulager kann auch über die Marvel-Welt hinaus funktionieren. Die Übersicht der LEGO-Minecraft-Bausätze im Vergleich bietet ähnlich überschaubare Auswahlmöglichkeiten wie ein Actionfigurensortiment: gleiche Serie, gleiche Figur oder verschiedene Figuren einer Filmreihe.

Wichtig ist außerdem die genaue Abgrenzung zwischen den MCU-, Comic- und What If?-Universen. Die Marvel-Legends-Reihe verbindet alle drei Bereiche. Eine Comic-Ausgabe von Moon Knight, Adam Warlock oder Taskmaster schließt deshalb keine Lücke, wenn die sammlerseitige Zielsetzung die jeweilige MCU-Gestalt verlangt.

Die größten Lücken im Multiversum

Bei den meistgehandelten Helden ist die Sammlung schnell relativ vollständig. Peter Parker, Tony Stark, Thor, Steve Rogers, Wanda Maximoff und Loki besitzen zahlreiche Figuren in wechselnden Kostümen. Zu den typischen Sammlerlücken gehören dagegen die auffälligen Sonderzustände: Doctor Strange Supreme, zombifizierte Helden, Bruce Banner als Smart Hulk und der integrierte Spider-Man-Anzug in besonders nachgefragten Ausführungen.

Gerade die ungewöhnlichen Formen machen eine Vitrine lebendig. Eine Actionfigur von Strange Supreme würde die Multiversum-Geschichte nicht nur ergänzen, sondern einen zentralen Wendepunkt darstellen. Ähnlich sichtbar fehlen häufig die zombifizierte Version von Spider-Man, Mister Negative oder eine präzise Darstellung von Adam Warlock im MCU statt im klassischen Comic-Look.

Weitere bekannte Lücken betreffen Figuren, die aus den Multiversum-Handlungen nur einen raren Auftritt haben. Dazu zählen Captain Carter, Immortus, He Who Remains, Kang in seinen verschiedenen Stufen, Loki als Variant und mehrere subtile Sylvie-Varianten. Diese Gestalten sind nicht zwingend für jede Sammlung Pflicht, werden von Sammlern aber häufig gesucht, sobald das Multiversum als eigener Schwerpunkt begonnen hat.

Nebenfiguren und Gegner als Sammlerfokus

Viele der auffälligsten Lücken liegen bei Nebenrollen und weniger bekannten Gegnern. Queen Ramonda, die Dora Milaje, Aneka, Merino, Kingpin, Knull, Wenwu, Xialen und Gravik besitzen bislang selten eine reguläre Actionfigur im passenden MCU-Look. Gerade solche Figuren dokumentieren die Welt rund um die Hauptfiguren und machen sichtbar, dass ein Marvel-Film mehr Personen kennt als die populäre Superheldenauswahl vermuten lässt.

Bei diesen Namen ist die Herkunft einer vorhandenen Figur besonders wichtig. Eine Comic-Version von Taskmaster oder eine klassische Adam-Warlock-Figur kann zwar talentiert gestaltet sein, entspricht aber nicht dem filmischen Erscheinungsbild. Auch民俗tradition? No. Kull? Remove. "Eine Comic-Version von Taskmaster oder eine klassische Adam-Warlock-Figur..." good. "Entspricht aber nicht dem filmischen Erscheinungsbild." Good.

Eine nachträgliche Bestandsaufnahme kann eine kompakte Sammlerseite als zusätzliche Referenz bieten. Bei limitierten Sonderausgaben sollten Sammller jedoch stets Produktbilder, Herstellernachweis, Verpackungszustand und Händlerangaben prüfen, bevor sie eine vermeintliche Rarität erwerben.

Filme und Serien getrennt betrachten

Die Serien enthalten besonders viele Figuren, die im Kino gar nicht oder nur in einer anderen Form vorkommen. Bei WandaVision fehlen beispielsweise Agatha Harkness und die Scarlet Witch im finalen Zustand. Aus Loki fehlen Variant und He Who Remains, während bei Ms. Marvel die Figuren um Aam, Najma und Red Dagger noch Ergänzungen suchen.

She-Hulk, Hawkeye und Moon Knight verlangen zusätzlich Figuren aus dem jeweiligen Umfeld. Dazu gehören Mister Immortal, Maya, Eleanor, Layla, Taweret und der Scarlet Scarab. Bei Secret Invasion wiederum sind Gravik, die Skrull-Besatzungen und die widerständigen Verbündeten noch underrepresented. Diese Nebenfiguren schließen nicht nur eine Film-, sondern eine ganze Serienwelt ein.

Wer Ankündigungen zeitnah bewerten und Fundstücke aus Händlerbeständen vergleichen möchte, kann aktuelle Nachrichtenquellen im Überblick heranziehen. Dabei bleibt eine gesicherte Produktkennung verlässlicher als ein Gerücht, eine Konzeptzeichnung oder ein fanartiges Recolor.

Empfehlungen für die nächsten Figurenkäufe

Eine sinnvolle Reihenfolge beginnt bei den Gestalten, die im Film eine erkennbare Rolle spielen, und endet bei Figuren, die lediglich kurz auftauchen. Für die kommenden Käufe bieten sich folgende Schwerpunkte an:

Wer nur ein begrenztes Budget zur Verfügung hat, sollte drei bis vier wirklich sichtbare Lücken priorisieren und für gewöhnliche Helden die einfacher erhältliche Version wählen. Limitierte Auflagen, intacte Anhänger und eine passende Verpackung können den langfristigen Sammlerwert stärker beeinflussen als ein marginal seltenerer Charakter.

Die Sammlung gezielt vervollständigen

Eine möglichst vollständige Sammlung lässt sich schrittweise erreichen. Zunächst werden zentrale Figuren und signifikante Verwandlungen ergänzt, anschließend Nebenrollen und schließlich seltene Varianten. Diese Reihenfolge verhindert, dass zwar viele Namen vertreten sind, aber gerade die erzählerisch entscheidenden Momente der vierten MCU-Phase fehlen.

Beim Kauf sollten Sammlerinnen und Sammler zwischen regulären Actionfiguren, maßstabsgetreuen Sammlerstücken und individualisierten Nachbauten unterscheiden. Letztere können rare Formen darstellen, sind jedoch nicht automatisch offizielle Marvel-Produkte. Entscheidend sind eine klare Kennzeichnung, glaubwürdige Herkunftsangaben und die Qualität der Bildbearbeitung.

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